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Verschiebung des Kundenverhaltens im Tankstellenmarkt könnte Kaffeeumsatz erhöhen

Isernhagen / Hannover. Der Kaffeekonsum ist in Deutschland in den letzten Jahren rasant angestiegen. In 2014 wurden pro Kopf 162 Liter Kaffee getrunken. Dies sind zwar durchschnittlich drei Liter weniger als 2013, jedoch im Vergleich zu 2011 ein Anstieg um 8,7 Prozent.

Laut einer Studie der GfK werden im Außer-Haus-Verzehr 32,9 Prozent des Kaffeeumsatzes in Bäckereien / im Stehcafé gekauft. Viele Bäckereien haben dies bereits erkannt und Kaffee als Konzepterweiterung eingeführt. Vielerorts ist eine Mischung aus Bäckerei- und Caféstandort entstanden. Je nach Lage (Hochfrequenz-Standort, Vorkassenzone, Wohngebiet …) und Standorttyp (Freestander, Konzeptstore, klassische Bäckereifiliale …) gibt es unterschiedliche Kriterien und Faktoren, die beim Kaffeeverkauf beachtet werden sollten, um Marktanteile in diesem umworbenen Markt zu sichern.

Zugute könnte den Bäckereibetrieben aktuell die Verschiebung des Kaffeeabsatzes im Tankstellenmarkt kommen. Durch die Nutzung diverser Portale zum Benzinpreisvergleich haben die Verbraucher erkannt, dass das Tanken abends günstiger ist als morgens. Durch den wegfallenden Kaffeeeinkauf am Morgen wird von einer monatlichen Umsatzeinbuße in Höhe von rund 300 Euro für die Tankstellenbetreiber gerechnet. Bäckereibetriebe sollten jetzt versuchen, durch eine gezielte Kundenansprache den verlorenen Kaffeeumsatz der Tankstellenshops in die Bäckereifilialen zuleiten.

Haben Sie dazu Fragen, dann unterstützt Sie gerne Zenai Abraha von der Gehrke econ Unternehmensberatung unter der Telefonnummer 0511-70050-175 oder schreiben Sie eine E-Mail an zenai.abraha(at)gehrke-econ.de.