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Standortpolitik regelmäßig kritisch hinterfragen

Isernhagen / Hannover Der zunehmende Marktdruck und der harte Wettbewerb auf dem Bäckereimarkt haben dazu geführt, dass in den letzten sieben Jahren rund 2.600 Bäckereien ihre Türen schließen mussten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einer der Gründe ist, dass sich die Standortpolitik der Unternehmen nicht an das Einkaufsverhalten der Kunden angepasst hat. Das Einkaufsverhalten hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. War es vor einigen Jahren noch so, dass es einen Stammbäcker gab, entscheidet der Kunde heute je nach aktuellem Aufenthaltsort situativ, wo er seine Backwaren bezieht.

Wie also gelingt es, möglichst viele Kunden durch einen strategisch gut gelegenen Standort zu erreichen? Bei der Eröffnung oder der Modernisierung eines Standortes sollte sich stets vor Abschluss oder Verlängerung eines Mietvertrages über das Kundenpotenzial, das Umfeld und die Wettbewerber informiert werden. Dabei sind nicht nur die gegenwärtige Lage, sondern auch zukünftige Veränderungen der Kundenströme durch Standortverlagerungen benachbarter Geschäfte oder Veränderungen der Straßenführungen oder den Bau von Umgehungsstraßen in die Betrachtung einzubeziehen.

Schließlich bringt jeder Standort erhebliche finanzielle Belastungen mit sich, die bei einer falschen Entscheidung das Unternehmen über Jahre hinweg belasten können. Dafür empfiehlt es sich eine Standortanalyse durchzuführen, besonders dann, wenn ein hoher Betrag in die Modernisierung eines Standortes investiert werden soll. Nicht immer ist das gleiche Potenzial noch vorhanden, das bei der Eröffnung vor zehn oder 20 Jahren an dem Standort bestand.

Eine Analyse des Standortes – neu oder schon bestehend – ist daher lohnend und sollte zwingend durchgeführt werden, um nicht durch eine falsche Standortpolitik den Fortbestand des Unternehmens zu gefährden. Möchten Sie mehr über das Thema erfahren, rufen Sie Unternehmensberater Daniel Feldmann von der Gehrke econ Gruppe unter der Telefonnummer 0511/70050-534 an oder schreiben Sie ihm eine E-Mail an daniel.feldmann(at)gehrke-econ.de