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Arbeitsvertrag mit Ehepartnern oder Kindern: Das müssen Sie beachten

Isernhagen / Hannover. Als Steuerpflichtiger dürfen Sie Ihre Rechtsverhältnisse so gestalten, dass Ihre Steuerbelastung möglichst gering ist. Arbeitsverträge mit nahen Angehörigen wie zum Beispiel mit Ihrem Ehe- respektive eingetragenem Lebenspartner oder mit Kindern bieten Ihnen die Möglichkeit, Einkünfte auf diese zu verlagern. Auf diese Weise können Sie die Ausgaben steuermindernd (bei der Einkommensteuer und Gewerbesteuer) im Rahmen Ihres Betriebs als Ausgaben geltend machen. Andererseits muss der Angehörige als Arbeitnehmer die Einnahmen grundsätzlich versteuern. Der mitarbeitende Verwandte kann im Rahmen seines Anstellungsverhältnisses sämtliche Werbungskosten ansetzen. Einkommensteuer fällt aber zum Beispiel bei Ihrem Kind nicht an, wenn es das steuerfreie Existenzminimum im Jahr nicht überschreitet. Bei der Steuerklasse I (lediges Kind) fiel zum Beispiel in 2015 bis zu einem Bruttoarbeitslohn von jährlich 11.406,00 Euro respektive monatlich 950,50 Euro keine Lohnsteuer an.

Verträge mit nahen Angehörigen werden im Rahmen von Betriebsprüfungen immer kritisch beleuchtet. Zum Teil werden sie aufgrund vermeidbarer Fehler bei der Durchführung steuerlich nicht anerkannt. Steuerrechtlich beanstandet werden zum Beispiel solche Verträge, die unter Fremden in dieser Form nicht abgeschlossen und durchgeführt würden.

Mithilfe der Unternehmer-Information der Gehrke econ Gruppe informieren Sie sich schnell und bequem über die zu beachtenden Punkte. Antworten zu Ihren Fragen sowie weitergehende Informationen und Hinweise zu diesem Thema erhalten Sie bei den Steuerberatern der Gehrke econ Gruppe aus Isernhagen unter michael.debeer(at)gehrke-econ.de