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Benchmarking: Potenziale erkennen und heben lernen

Isernhagen / Hannover. (ge) Personalkosten und Wareneinsatz stehen stets im Fokus, wenn es um die Kontrolle der Kosten geht. Da diese Aufwendungen für Bäckereien die größten Posten darstellen und Schwankungen direkten Einfluss auf den Gewinn haben, ist es naheliegend, hier regelmäßig genau hinzusehen. Besonders bei den Personalkosten wird in den letzten Jahren eine stetige Aufwärtsbewegung beobachtet, deren Ende nicht absehbar ist. Die Verkaufspreise sind wegen des Wettbewerbs jedoch nicht in gleichem Maße zu steigern. Das drückt auf die Gewinne. Um die Rentabilität wieder zu steigern sind daher auch andere Maßnahmen erforderlich.

Es kann sich lohnen, die anderen Aufwandspositionen wieder stärker in das Blickfeld zu nehmen, erläutert Andreas Pohlan von der Gehrke Econ Unternehmensberatung in Isernhagen und Hannover. «Wir konnten im Rahmen des Benchmarkings wiederholt beobachten, dass bei den «kleinen» Posten große Unterschiede zwischen den Unternehmen bestehen. In einigen Fällen entsprach die Summe der Abweichungen zum Best-Performer einer Umsatzrendite von fünf bis zehn Prozentpunkten». Eine weiterführende Schwachstellenanalyse muss dann ergeben, in welchen Bereichen das Unternehmen tatsächlich einen nennenswerten Spielraum hat, die Werte des Best-Performers zu erreichen.

Unternehmensberater Pohlan erklärt wie das funktioniert: «Nehmen wir als Beispiel aus der Praxis die Energiekosten: Ein Unternehmen, das seit ein paar Jahren eine Energieberatung in Anspruch nimmt und die Vorschläge nach und nach systematisch umgesetzt hat, weist inzwischen einen Energiebedarf auf, dessen Kosten um rund drei Prozent unter dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen liegen. Das scheint auf den ersten Blick nicht so viel zu sein». Bei einem Umsatz von fünf Millionen Euro sind drei Prozentpunkte 150 tausend Euro jährlich. Liegt der Energieverbrauch noch über dem Durchschnitt, steigt das theoretische Einsparpotenzial entsprechend. Ohne zusätzliche Kosten ist dies ein Reingewinn vor Steuern.

Manchmal gibt es jedoch zwingende Gründe für eine ungünstige Kostensituation. Im nächsten Schritt ist daher zu untersuchen, ob und durch welche Maßnahmen die Einsparungen zu realisieren sind, ohne das an anderer Stelle hohe zusätzliche Kosten entstehen. Beispielsweise weil Fördermöglichkeiten genutzt werden können oder weil mittelfristig ohnehin Investitionen erforderlich sind. Wo das größte Potenzial ermittelt werden kann wird als erstes mit der Umsetzung begonnen.

Wenn Sie die Einsparpotenziale Ihres Unternehmens im Rahmen eines Benchmarking mit einem Best-Performer analysieren lassen wollen, vereinbaren Sie mit Unternehmensberater Andreas Pohlan ein unverbindliches Erstgespräch unter der Telefonnummer 0511-70050-400 oder per E-Mail an andreas.pohlan(at)gehrke-econ.de